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Leoni will sich künftig nur noch auf die Entwicklung des zuletzt defizitären Bordnetzbereichs (WSD) konzentrieren. Das unter anderem dafür im vergangenen Herbst eingeleitete Sparprogramm verlaufe nach Plan. Bild:Leoni

Der in der Krise steckende Autozulieferer Leoni will sich von seiner Sparte zur Produktion von Kabeln und Verbindungslösungen (WCS) trennen. Dabei werden ein Börsengang oder ein Verkauf, einschließlich der Option eines Anteilsverkaufs, vorbereitet, wie das im SDax notierte Unternehmen am Mittwochmorgen (10. Juli 2019) in Nürnberg mitteilte.

Leoni will sich künftig nur noch auf die Entwicklung des zuletzt defizitären Bordnetzbereichs (WSD) konzentrieren. Das unter anderem dafür im vergangenen Herbst eingeleitete Sparprogramm verlaufe nach Plan. Zudem arbeitet das Unternehmen derzeit am bestehenden Refinanzierungsbedarf und zieht dabei nach eigenen Angaben alle Optionen in Betracht.